Phobiarama

Dries Verhoeven

© Willem Popelier
»Terrorist*innen und Politiker*innen aller Lager schaffen zunehmend ein Theater der Angst, in dem wir nicht mit einer konkreten Gefahr, sondern mit möglicher Gefahr konfrontiert sind. Das hat Konsequenzen – für uns persönlich und für die Art und Weise, wie wir unsere Gesellschaft gestalten.« Mitten in den Städten Europas inszeniert der niederländische Künstler Dries Verhoeven, bekannt für provokante Projekte im öffentlichen Raum, ein ebensolches gesellschaftspolitisches Theater der Angst: Phobiarama, eine Geisterbahn des Unheimlichen und der neuen Ängste unserer Gesellschaft. Das eigentlich Erschreckende an Phobiarama ist, dass in unserem Alltag und in unserer Gefühlswelt dieselben Mechanismen der Angst, Verunsicherung, Skandalisierung und Überwachung etabliert und allgegenwärtig sind, wie in dieser inszenierten Welt. Erschaudern kann eine faszinierende Anziehungskraft entwickeln. Aber hilft es auch, unsere Ängste zu bewältigen? Und wie unterscheiden wir dabei echte Gefahren von sensationslüsterner Panikmacherei?

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