12. Mai —
18. Juni 2017

House of Realness

Curated by Ben Pryor

Queere ekstatische Praxis als Widerstand

© House of Realness/Justin Vivian Bond (c)David Kimelman
© Paula Court
© STEFA*
© Slim Ninja
© Narcissister
© Andrew Maisonette
© Diego Montoya
© Diego Montoya
House of Realness bietet dem Publikum der Wiener Festwochen einen Einblick in amerikanische Alternativkultur. Als utopischer Raum, in dem Vergnügen Macht bedeutet und wo schwarze und Trans-Lebensrealitäten in den Vordergrund rücken, zeigt House of Realness queere ekstatische Praxis als Widerstand.
Kuratiert vom in New York lebenden Gründer und Kurator von American Realness, Ben Pryor, präsentiert House of Realness:
Rituelle Heilpraktiken im Vogue-Tanzstil von Wendell Cooper/Mx. Oops mit einer musikalischen Performance von STEFA* und der Gastchoreografie und Performance von Slim Ninja; Narcissisters visuell eindrucksvolle Performance- und Videoarbeiten, in denen Darstellungen von Gender, Rassenzugehörigkeit und sexueller Identität in Frage gestellt werden;
Lieder und Geschichten von „Glamour als Widerstand“ sowie die Praxis der Selbstperformance als Protest gegen die heteronormative Hegemonie der Gegenwart, gezeigt vom Transgenre-Künstler Justin Vivian Bond mit Bandbegleitung (Matt Ray, Klavier, Claudia Chopek, Geige, und Nath Ann Carrera, Ukulele); und den weißen, mittelgroß bestückten, bisexuellen, feministischen Eminem-auf-Steroiden-Rap von Champagne Jerry – lustig genug für Comedy-Clubs, zugedröhnt genug für Rockschuppen und schräg genug für Kunsträume.
In einem von Diego Montoya zusammen mit Michelle Sutherland gestalteten doppelten Bühnenraum mit Lichtdesign von Sarah Lurie und Videoanimationen von Wendell Cooper und Ethan Weinstock erschafft House of Realness einen Raum als Ruhepunkt und Energie-Aufladestation inmitten einer queeren Zukunftslandschaft. Verlaufe dich, finde deine Zukunft und gestalte sie weiter.

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